Kontaktstelle Inklusion

Inklusion bedeutet, alle Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind – egal ob mit oder ohne Behinderung, ob weiß oder schwarz, ob groß oder klein. Um Inklusion zu ermöglichen, müssen Barrieren abgebaut werden und öffentliche Räume so gestaltet sein, dass sie für alle zugänglich sind. Der Kirchenkreisverband Osnabrück fördert eine inklusive Gesellschaft durch das Engagement der Mitarbeiterinnen der „Kontaktstelle Inklusion“. Dort finden Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen Unterstützung, und in den Kirchengemeinden werden Maßnahmen vorangebracht, die Inklusion fördern.

Im Jahr 2006 wurde Inklusion in der Behindertenrechtskonvention als Menschenrecht festgeschrieben. Deutschland hat diese Vereinbarung im darauf folgenden Jahr unterzeichnet. Nicht nur deshalb ist das Thema für Diakonie und Kirche wichtig: Der Inklusionsgedanke spielt auch im christlichen Menschenbild eine ganz zentrale Rolle. Inklusion in der Gesellschaft zu ermöglichen und das Leben in möglichst vielen Bereichen für alle Menschen barrierefrei zu gestalten, bedarf aber eines großen und auf Nachhaltigkeit ausgelegten Einsatzes.

Die „Kontaktstelle Inklusion“ nimmt sich dieser Aufgabe mit zwei Mitarbeiterinnen für die Kirchenkreise Osnabrück und Melle-Georgsmarienhütte an. Dazu gestalten sie Gottesdienste und den Konfirmandenunterricht auf eine inklusive Weise. Sie organisieren Projekte und Veranstaltungen, um so Verständnis für das Thema zu schaffen, und sie beraten Menschen mit Behinderung wie auch ihre Angehörigen und leisten Seelsorge. Darüber hinaus haben sie ein Netzwerk geschaffen, in dem haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zusammenkommen können, die um das Thema Inklusion und Barrierefreiheit im Kirchenkreis Osnabrück bemüht sind.

Die „Kontaktstelle Inklusion“ wird vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreisverband Osnabrück Stadt und Landkreis getragen. Die Evangelischen Stiftungen Osnabrück fördern die wichtige Anlaufstelle für insgesamt fünf Jahre mit jährlich 37.000 Euro.

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