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Raum zum Mittreden, Vernetzen und Gestalten

Evangelische Stiftungen unterstützen AWO Jugendbarcamp für Jugendliche in Stadt und Landkreis Osnabrück

Unter dem Motto „Meine Meinung. Deine Grenze. – Was darf man eigentlich noch sagen“, hat Anfang September das dritte AWO Jugendbarcamp stattgefunden. Auf Einladung des AWO-Kreisverbands für die Region Osnabrück kamen im Haus der Jugend rund 250 junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren zusammen, um sich zu vernetzen, zu gestalten und mitzureden – unter anderem bei Themen wie die Grenzen des Sagbaren, den Respekt im Umgang miteinander und die Auswirkungen von Worten auf unsere Gesellschaft. Im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Verpflichtung für die Förderung junger Menschen und einer zukunftsfähigen Zivilgesellschaft haben die Evangelischen Stiftungen Osnabrück das mit dem Projekt verbundene ehrenamtliche Engagement unterstützt.

Das Barcamp vernetzt Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik und bietet Jugendlichen einen offenen Raum für Mitbestimmung und Empowerment. Die Veranstaltung stärkt die sozialen demokratischen Kompetenzen durch Austausch auf Augenhöhe. In Workshops und Themensessions, Begegnungen mit politischen Entscheidungsträgern und Fishbowl-Diskussionen standen unter anderem LGBTQIA+, Antirassismus, FakeNews, ein Social-Media-Verbot, Extremismusprävention oder die Macht von KI im Fokus. Alles Themen, die teilweise aus den vergangenen beiden Barcamps hervorgegangen sind und die konkreten Bedürfnisse und Anliegen der Jugendlichen aufgreifen.

„Unsere Erfahrung zeigt uns, dass sich Jugendliche engagieren und einbringen wollen“, erklärt der Osnabrücker AWO-Vorstand Georg Warnke: „Den Evangelischen Stiftungen Osnabrück möchten wir herzlich danke sagen, dass sie uns dabei unterstützen und den Jugendlichen damit eine Plattform bieten, sich Gehör zu schaffen.“ Eigeladen und mit dabei 2026 waren unter anderem Schülerinnen und Schüler der IGS Osnabrück und vom Ratsgymnasium Osnabrück sowie interessierte junge Menschen aller anderen Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück sowie aus den Jugendtreffs der Region. 

Das AWO Jugendbarcamp ist wichtig, „weil es jungen Menschen eine Stimme gibt, sie bestärkt, eine Meinung haben zu dürfen und sie auch zu vertreten und ihre Ideen ernst nimmt“, wird Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter auf der Website des Barcamps zitiert. […] Und „weil hier nicht über junge Menschen gesprochen wird, sondern mit ihnen. Wer unsere Demokratie stärken will, muss ihnen zuhören. Der offene Austausch und das gesamte Format haben mir große Freude gemacht“, so die Niedersächsische Landtagspräsidentin Hanna Naber. 

Fortsetzung folgt! Das 4. AWO Barcamp ist bereits terminiert. Es findet am 14. Oktober 2027