Zuwachs für die Streuobstwiese: Neue Benjeshecke schafft Lebensräume
Nach sorgfältiger Planung und Vorbereitung machten sich die Naturschützer Anfang Dezember an den Bau des neuen Zuhauses aus Totholz und Baumschnitt. Dafür wurden Äste und Zweige, die bei der herbstlichen Baumpflege anfallen, in einer langen Reihe um robuste Eisenstangen „geflochten“. Die Eisenstangen bieten der noch jungen Hecke Halt, damit sie insbesondere in den ersten Monaten nicht durch einen Herbststurm umgestoßen wird. Verschiedene Beipflanzungen wie Heckenrose oder heimische Klematis machen die Hecke noch vielseitiger. Im Frühjahr sorgen vom Wind eingetragene Samen dafür, dass sich weitere Pflanzen ansiedeln, was die Hecke auf natürliche Weise fixiert. Je dichter sie wird, desto heimeliger fühlen sich Insekten und Vögel. So entwickelt sich nach und nach ein lebendiges, vielfältiges und natürlich entwickeltes Biotop. Die Hecke bietet Unterschlupf und Nahrung für zahlreiche Tierarten und stärkt die Biodiversität der gesamten Wiese. Auch das Material des nächsten Baumschnitts wird wieder verwendet werden, um die Hecke Schritt für Schritt zu verlängern. Ein herzliches Dankeschön an die Initiative Streuobstwiese für ihr großartiges Engagement!
Fotos: Anette Detering