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Leitbild Menschlichkeit

Unser Leitbild ist Menschlichkeit. Es steht in Einklang mit dem christlichen Menschenbild, das sich aus der Barmherzigkeit Gottes ableitet. Danach hat jeder Mensch das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und einen respektvollen Umgang.

Gute Projekte brauchen gute Seelen

Sie packen mit an, organisieren, sprechen Mut zu, trösten, muntern mit einem Lächeln auf. Sie reichen Mitmenschen in schwierigen Lebenssituationen ohne viel Aufhebens eine helfende Hand. Sie geben ihre Zeit, ihre Energie und ihr Herz, um das Leben von anderen besser zu machen. Ehrenamtliche Helfer sind die stillen Helden unserer Gesellschaft. Sie erinnern uns daran, dass Taten zählen. Dass Reden nicht ausreicht, um das Leben von Menschen zu verändern. Ehrenamtliche füllen die Grundsätze der Nächstenliebe und Nachbarschaftshilfe mit Leben.

Viele der wunderbaren Projekte, die wir fördern, wären ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kaum möglich. Mehr als Grund genug, sie einmal ins Licht zu rücken. Wir möchten hier in unregelmäßiger Reihenfolge Ehrenamtliche zu Wort kommen lassen.

Zu unseren anderen Ehrenamtlichen


Dominik Kohl

Dominik Kohl, 28 Jahre alt, steht seit Gründung des Digitaltreffs an der Bremer Straße vor einem Jahr für zwei Stunden pro Woche Menschen helfend zur Seite, die bei der Bedienung ihres Mobiltelefons, Tablets oder Laptops Schwierigkeiten oder Fragen haben. Die Gespräche drehen sich jedoch nicht nur um Technik. Oft entwickelt sich bei einem Kaffee und Plätzchen ein vertrauter Austausch. 

Einrichtung: Digitaltreff im Sozialen Laden an der Bremer Straße 228
Träger: Gemeinwesendiakonie Osnabrück

Herr Kohl, was war Ihr bisher schönstes Erlebnis?

Ich kann die Frage wirklich nicht beantworten, denn ich habe jede Woche wieder ein neues schönstes Erlebnis. Ich kann mit für mich sehr einfachen Hilfestellungen anderen Menschen helfen und sie glücklich machen. Es kommen sehr viel Dankbarkeit und Herzlichkeit zurück, jedes Mal wieder macht mich das zufrieden und glücklich. 
 

Wie kamen Sie zu Ihrer Tätigkeit?

Ich habe in unserem Stadtteilblatt einen Aufruf gelesen, dass Freiwillige mit guten Anwender-Kenntnissen gesucht werden, da ein Digitaltreff gegründet werden sollte. Ich wusste sofort, dass ich mitmachen möchte, habe mich gemeldet und es ging los.

Was ist Ihr Motiv, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Ich bin grundsätzlich ein hilfsbereiter Mensch und helfe gerne. Und was gibt es Tolleres, als mit meinen Stärken, mit dem, was ich ganz gut kann, einen Beitrag zu leisten, etwas zurückzugeben. Und mit meinen beiden Kollegen ist es ein sehr schönes Miteinander, es geht familiär zu, das genieße ich.

Was lernen Sie aus Ihrem Ehrenamt oder was nehmen Sie für sich mit?

Ich glaube, ich konnte vorher schon ganz gut erklären, weil ich geduldig bin und mich in Menschen hineinversetzen kann. Aber hier sind meine Antennen für Menschen, für ihre Problemlagen, Sorgen und Nöte noch viel sensibler geworden. Und lerne jedes Mal ein bisschen mehr, wie ich darauf eingehen kann und damit meine ich nicht nur technische Fragestellungen. Oft führen die Gespräche von der Technik weg und hin zu persönlichen Themen.